Turns
Turns sind das Rückgrat des Bodyboardings. Wer drei saubere Wenden beherrscht – Bottom Turn, Cutback, Re-entry – kann fast jede Welle fahren.
Bottom Turn
Am Wellenfuß angekommen, wird das Brett mit einer fließenden Bewegung Richtung Wellenwand gelenkt. Gewicht auf die innere Rail, äußerer Arm streckt sich, Brett zeichnet einen Bogen. Aus diesem Turn kommt die Geschwindigkeit für alles, was folgt.
Cutback
Auf der Wellenwand angekommen, dreht man bei abnehmender Geschwindigkeit zurück zum Brechungspunkt. Das Brett zeichnet ein S — Wellenwand hinauf, oben drehen, Wellenwand wieder hinunter. Idealerweise trifft man die Wellenbrechung erneut und reitet die nun frische Welle weiter.
Re-entry
Statt auf der Wellenwand zu bleiben, fährt man kurz über die Wellenlippe hinaus und kehrt sofort wieder zurück. Visuell der dynamischste Standardturn. Erfordert genug Geschwindigkeit und das richtige Timing bei der Lippen-Berührung.
Üben
- Auf kleinen Wellen, wo Fehler keine Konsequenz haben.
- Bewusst ein Turn pro Welle wählen, nicht alle drei mischen.
- Videoanalyse hilft enorm — eine GoPro am Brett zeigt die eigene Linie.
Häufige Fragen
- Warum klappt mein Bottom Turn nicht?
Häufige Ursachen: zu wenig Geschwindigkeit, zu späte Gewichtsverlagerung, zu frühes Hochkommen. Die Rail muss das Wasser tatsächlich greifen.